Enttraumatisierung

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Auch in der Tierwelt gibt es Traumata. Manchmal sind sie versteckt und manchmal sichtbar. Genesung kann aber nur dann erfolgen, wenn wir ein vorhandenes Trauma erkennen und lösen. Um auch hier meinen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, arbeite ich gerne in Kooperation mit energetischen Therapeuten. So kann ich gewährleisten, dass ein Trauma auch auf allen Ebenen von Geist, Körper und Seele gelöst wird. Meine Aufgabe vor Ort ist es, den physisch manifestierten Teil zu lösen. Hierbei greife ich bereits auf Hilfsmittel zurück, welche die emotionale Ebene mit ansprechen. So nutze ich neben meinen Händen auch die Aroma- sowie die Laser Therapie.

Traumata können sich sehr divers äußern und häufig ist uns gar nicht bewusst, dass sie überhaupt vorhanden sind. So sollte man bei schweren chronischen Erkrankungen auch immer an eine Enttraumatisierung denken. So verfallen manche atemwegserkrankte Pferde bei den ersten Anzeichen von Atemnot bereits in eine tief verwurzelte Panik, wenn sie zuvor schon einmal oder mehrfach einen schweren Bronchospasmus erlitten haben. Häufig führt das Erleben einer schweren Atemnot zu tiefliegender Angst, da es sich hierbei um eine direkte Gefahr des Überlebens handelt. Beim Fluchttier Pferd wird dies noch durch mangelnde Fluchtmöglichkeit verstärkt. Diese Panik führt auf körperlicher Ebene schließlich dazu, dass zusätzlich vor Angst die Kehle zugeschnürt wird und ist häufig in den Zellen manifestiert. Durch Lösen von diesem Trauma kann ich ein atemwegserkranktes Pferd nicht heilen, aber ich kann ihm die Zuversicht geben, dass es positiv mit seiner Erkrankung umgehen kann. Ich kann ihm auch die Angst nehmen, die in Folge häufig Kettenreaktionen der Verschlechterung auslöst und das Pferd vor einer Depression bewahren, weil es bei einer chronischen Erkrankung selbst weiß, welches Leid folgt, sobald ein Schub ausgelöst wird.

Dieses Schema von Trauma und Erleichterung durch Enttraumatisierung kann bei jeder chronischen Erkrankung oder langanhaltenden Schmerzzuständen angewendet werden. So kann eine Arthrose mit einhergehenden Schmerzen im akuten Schub eine mental manifestierte Schonhaltung auslösen, das sogenannte „Schmerzgedächtnis“. Hierbei wird die Angst vor dem Schmerz im Kopf festgehalten, obwohl der Schmerz nicht mehr vorhanden ist und die entsprechende Stelle geschont. Die einhergehende Kompensationshaltung beansprucht für einen übermäßig langen Zeitraum vermehrt andere Strukturen, welche hierfür nicht gedacht sind. Dies führt zu Folgeschäden und einem Kreislauf von immer mehr auftretenden Läsionen im Pferdekörper.

Bitte beachtet, dass es auch hartnäckige Traumata gibt und auch manche Tiere nicht bereit sind, an sie heranzutreten!

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